Ausstellungseröffnung „TROMMELZEICHEN“

am 09. März 2008 im Gründelhardter Rathaus

Der Frühling kommt und mit ihm die Farben, nun auch im Rathaus in Gründelhardt.  Angelika Wolfs Bilder sind seit letztem Sonntag hier zu sehen. Kräftige, satte, leuchtende Farben zeichnen ihre Bilder aus. Einmal ist es das kräftige Rot, das den Blick gefangen nimmt, dann wieder das strahlende Blattgold. Schon am Eingang empfängt den Betrachter sattes Blau mit Pink. Es wechseln schmale Hochformate mit plakativen Quadraten. Doch sie behandelt die Farben sorgsam, wird niemals zu grell und unangenehm, bleibt stets klar und harmonisch trotz aller Intensität.
Mit einem Trommelwirbel auf der Djembe, einer afrikanischen Trommel, stimmte der Zwillingsbruder der Künstlerin, der sympathische Winfried Butz, das Publikum auf diese  Ausstellung ein.
Die Motive: Abstraktes, Anlehnungen an die Natur, an das Leben. Es ist die ganz persönliche Art und Weise dieser Künstlerin, Themen, die sie beschäftigen, zu verarbeiten. In der Ausstellung TROMMELZEICHEN ist es das Thema Afrika. Hier hat sie ihre Eindrücke, Gefühle, Gedanken auf die Leinwand projiziert. Was Angelika Wolf vermitteln will machte sie in ihrer Ansprache deutlich: „Es gilt, die filigranen, unsichtbaren Botschaften sichtbar zu machen, Innenschau zu halten, hineinzufinden in den Spiegel unserer Seele – in diesem Sinn der Trommel zu folgen“.
Bürgermeister Willi Karle erklärte in seinem Grußwort, dass er nun täglich mehrmals an den Bildern vorbei laufe und dann auch das eine oder andere intensiv betrachten werde. Tun Sie es ihm gleich, gehen Sie ins Rathaus und betrachten Sie die „Trommelzeichen“.

Richard Badal hielt die Szenen der Vernissage mit seiner Kamera fest und stellte uns seine Fotos zur Veröffentlichung zur Verfügung. Sie sehen, dass Sie eine wirklich  bemerkens­werte Sammlung erwartet, Bilder, die in besonderer Weise zu Begegnung und Auseinan­der­setzung einladen.
Die Werke von Angelika Wolf sind zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses und  sonntags von 14 – 17 Uhr zu sehen.
Übrigens: an den Sonntagen, 16. und 23. März betreut die Künstlerin selbst die Ausstellung.