5. Frankenhardter Werkstattgespräch
Tiffany Glaskunst
Zu Gast bei Susanne Ley-Neubauer

Es war das erste Werkstattgespräch an einem Sonntagnachmittag und die Kapelle in Hellmannshofen bot den richtigen Rahmen für eine Veranstaltung, die Ausstellung, Gespräch und reichlich Information für die Besucher bot. Nach der Begrüßung durch Herrn Zinke von der Kultur O.H.G. gab Susanne Ley-Neubauer einen Überblick über die Glastechnik - von den Ägyptern bis zur heutigen Zeit- und stellte die verschiedenen Glasarten vor.

Wenn von Tiffany Glaskunst die Rede ist, kommt man an einem Lebenslauf von Louis Comfort Tiffany (1848 - 1933) natürlich nicht vorbei. Der Maler, Architekt und Begründer der Tiffany Glass Company gehört mit zu den Schöpfern der modernen Glaskunst und ihm haben wir die Entwicklung der Tiffany-Technik zu verdanken, wenn auch sich seine Techniken im Laufe der Jahre verfeinert haben. Dies machte Susanne Ley-Neubauer bei der Herstellung eines Windspiels deutlich. Der klobige, im Feuer erhitzte Lötkolben ist durch eine einstellbare Lötstation ersetzt und statt Bienenwachs und Kupfer wird fertige Kupferfolie mit Kleber verwendet. Trotzdem erfordert es immer noch eine Menge Fingerspitzengefühl und handwerkliches Können um das Glas in der richtigen Form zu schneiden und zu schleifen. Abgesehen vom Handwerk sind es die Farbzusammenstellungen, die Harmonien und Kontraste, die Ideen, der Entwurf und die Art des Objekts die letztendlich das einmalige Kunstwerk ausmachen. Viele Werke entstehen als Auftragsarbeit und Susanne Ley-Neubauer erklärte am Beispiel eines Spiegels ihr Vorgehen.

Nach dem kurzweiligen Vortrag hatten die Besucher noch genügend Zeit, die Tiffany Objekte anzuschauen und bei Süßmost und einem ausgezeichneten Zwiebelkuchen noch etwas zu verweilen. Im Namen der Kultur O.H.G bedankte sich Frau Labitzke mit einem kleinen Präsent bei Susanne Ley-Neubauer für diese gelungene Veranstaltung.

 

 

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