"Hohenloher Perlen"
Neuer Film des Videoclubs über die Region


"Einen der schönsten Edelsteine in Württembergs Krone" nannte anno 1826 der Philosoph Karl Julius Weber seine Heimat Hohenlohe.
Jetzt hat der Film- und Videoclub den Edelstein auf Video gebannt. In dreieinhalbjähriger Arbeit ist der Film "Hohenloher Perlen" entstanden. Ursprünglich war eine Länge von maximal 90 Minuten vorgesehen. Es hatte sich aber gezeigt, dass es so viel Interessantes in Hohenlohe gibt, dass der Film letztlich 120 Minuten dauert. 70 Stunden Filmmaterial mussten gekürzt werden.
Heraus gekommen ist ein unterhaltsamer Streifen, der in kurzen Sequenzen die "Perlen aus Hohenlohe" zeigt. 51 Interviewpartner haben mitgewirkt. Der Film ist dadurch authentisch und interessant. Ein Großteil der Aufnahmen wurde von Waldemar Jauch erstellt, die Endbearbeitung besorgte er zusammen mit Hubert Ulrich. Der Filmkommentar wurde von Bernd Krug gesprochen. Erste öffentliche Vorstellung war am 13. Februar 2016 im Mawell Resort in Langenburg.
Die Kultur O.H.G. bringt den Film jetzt auch in Frankenhardt auf die Leinwand. Als gemeinsame Veranstaltung mit dem Film- und Videoclub und den Oberspeltacher Landfrauen findet die Aufführung in der Burgberghalle in Oberspeltach statt.






Oh, wie schön ist Hohenlohe!

Oberspeltach, den 2.4.2016             Kultur OHG zeigt Dokumentarfilm „Hohenloher Perlen“ in der Burgberghalle



Überall, wo der Film „Hohenloher Perlen“ gezeigt wird, ist es dasselbe Bild: voll besetzte Vorführsäle, begeisterte Zuschauer und in Erinnerungen schwelgende Hohenloher. Genauso war es bei der Filmvorführung in der Burgberghalle Oberspeltach. Auf Einladung der Kultur OHG und bewirtet von den Landfrauen Oberspeltach zeigte der Film- und Videoclub Crailsheim den Dokumentarfilm von Hubert Ulrich und Waldemar Jauch vor 150 Gästen in der Burgberghalle.

Oh, wie schön ist Hohenlohe! 70 Stunden Material haben die beiden Filmemacher in zwei Stunden Film gepackt. Wunderschöne Landschaft, Menschen, die mit der Region verwurzelt sind, Schlösser, Burgen und Bauwerke, Geschichtliches und Kurioses. Alle drei Minuten springt die Handlung an einen neuen Ort – von Schwäbisch-hällischen Landschweinen zur Weinlese im Taubertal, vom Jagstufer zur Herrgottskirche nach Creglingen, vom Handwerk der Fingerhutherstellung zur Kunstausstellung im Museum Würth. Der Reichtum an Sehenswürdigkeiten ist schier grenzenlos. Sehenswert sind auch die Geschichten am Rande: der Besuch von Queen Elisabeth in Langenburg, Alphornbläsern in Blaufelden oder Orte mit ungewöhnlichen Namen. Wer bisher nicht wusste, woher Brunzenberg seinen Namen hat, ist jetzt aufgeklärt.








Nur zögerlich verließen die Zuschauer nach der Vorführung die Halle. Es gab noch viel zu bereden. Der Film hatte Bekanntes gezeigt, Neues und fast Vergessenes.
„Der Film ist ein echtes Geschenk“, sagte eine Besucherin bevor sie sich schließlich doch auf den Heimweg machte und drückte Hubert Ulrich die Hand. „Danke dafür.“